PlayCity führt in der Ukraine ein Online-Beschwerdetool ein, um illegale Glücksspielwerbung zu bekämpfen.
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Der ukrainische Anbieter PlayCity hat ein Online-Beschwerdetool eingeführt, mit dem Nutzer illegale Glücksspielwerbung melden können. Die Initiative richtet sich gegen nicht lizenzierte Anbieter, die auf dem ukrainischen Markt werben.
Hohe Strafen für illegale Werbung
Die gesetzliche Verwaltungsstrafe für illegale Glücksspielwerbung in der Ukraine liegt 2026 bei 5,19 Millionen UAH (umgerechnet rund 115.000 Euro). Mit dem neuen Meldetool will PlayCity dazu beitragen, Verstöße schneller zu identifizieren und den Behörden zur Verfolgung zu melden. Details zur genauen Funktionsweise des Tools oder zur Plattform, auf der es verfügbar ist, wurden nicht genannt.
Einordnung für den DACH-Markt
Für Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat diese Nachricht keine direkten Auswirkungen. Sie zeigt jedoch, wie andere Märkte mit dem Problem illegaler Werbung umgehen. Während in der DACH-Region die Glücksspielaufsicht zentral über Behörden wie die GGL in Deutschland läuft, setzt die Ukraine offenbar auch auf private Initiativen zur Marktbereinigung. Der Ansatz, Verbraucher aktiv in die Meldung von Verstößen einzubinden, könnte als Modell für andere regulierte Märkte dienen — ob er effektiv ist, bleibt abzuwarten.